Vom 6.-7. Mai fand in Ilsenburg im Harz das dritte AG Wochenende der SPDqueer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt. Unter dem Titel: Neue Welle der Homphobie?! – Zum Umgang mit rechtspopulistischen Einstellungen in der Gesellschaft, beschäftigten wir uns insbesondere mit Argumentationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen und ihren Kampf gegen eine moderne Familien- und Geschlechterpolitik.

Der Vorsitzende der SPDqueer Sachsen-Anhalt, Christian Weinert, stellte die aktuelle Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ vor und Antje Arndt, von der Mobilen Opferberatung aus Halle, berichtete über das Phänomen der psychischen und physischen Gewallt auf Grund von sexueller- oder geschlechtlicher Identität und die Reaktionen der Betroffenen. Dr. Falko Grube , Abgeordneter der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, hielt einen spannenden Vortrag über Sprache und Sprachgebrauch von Rechtspopulisten im Landtag.

Am zweiten Tag erläuterte uns Dr. Jasmin Siri, von der Universität Bielefeld, die Geschlechter- und Familienbezogenen Positionen der AfD. In einer engagierten Diskussion wurde über Handlungsempfehlungen und Strategien im Umgang mit diesen Positionen im kommenden Bundestagswahlkampf gesprochen. Alle Teilnehmenden äußerten sich am Ende des Seminars zufrieden mit den gewonnen Erkenntnissen und fühlten sich gestärkt im politischen Kampf gegen den gesellschaftlichen Rollback der Rechtspopulisten.

2018 wird die SPDqueer Sachsen wieder der Ausrichtung des AG-Wochenendes  übernehmen. Wir freuen uns darauf!